Ich habe geerbt – einen Oldtimer. Nun ja, einen fünfundzwanzig Jahre alten Audi 80. Vielleicht doch nicht so ganz die passende Kalesche, um bei der Mille Miglia mitzufahren oder am Wochenende stilecht zur Mole West zu cruisen. Nachdem ich schon einen (etwas moderneren) fahrbaren Untersatz mein Eigen nenne und keine Ambitionen auf eine Schrauberkarriere habe, stellt sich die Frage: Was tun mit der Karre?

Audi 80

Durch einen Artikel bin ich auf Hans Eidenhammer gestoßen (siehe auch hier und hier). Er repariert alte Autos und verschenkt diese (in Zusammenarbeit mit der Caritas) dann an hilfsbedürftige Personen – beispielsweise an alleinerziehende Mütter oder von Schicksalsschlägen gezeichnete Familien in Not. Das hört sich sehr sinnvoll an – warum nicht den Audi dazu nützen, jemandem das Leben zu erleichtern? Long Story short: Idee für gut befunden, Hans Eidenhammer kontaktiert und eine Übergabe ausgemacht. Fragt sich nur, wie bekommt man die (derzeit nicht fahrbereite) Kutsche zum Empfänger? Huckepack natürlich!

Audi 80

Dank der großartigen Unterstützung von Karl Pich (falls jemand mal einen Baumeister braucht, call him!) in Form seines Land Rover Defenders ist auch ein Zugfahrzeug für den Auto-Transport gefunden (angenehmer Nebeneffekt: Ich wollte schon immer einmal mit einem Defender fahren – geiles Gerät!).

Land Rover mit Audi 80 im Schlepptau

Nach 300km mit Tempo 80 (mehr ist nicht drin mit schwerem Anhänger) am Ziel angekommen. Der Audi harrt jetzt einer kleinen Frischzellenkur, um dann an eine neue Besitzerin oder einen Besitzer übergeben zu werden. Möge er jemandem noch längere Zeit gute Dienste erweisen!

Hans Eidenhammer