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Christian Lendl

Vintage Radio

Im Zuge der Lehrveranstaltung “Building Interaction Interfaces” (TU Wien) haben meine Kollegen und ich einen Design-Prototypen eines Vintage Radios gebaut:

Das Innenleben der Kartonbox besteht aus einem Android Mobiltelefon (Nexus S), das mit einem Arduino Microcontroller (inkl. Tinker Shield) verbunden ist.

An diesen sind wiederum zwei Buttons, ein LED und ein Potentiometer angeschlossen. Die Sound-Ausgabe erfolgt über zwei kleine Passiv-Lautsprecher, die am Kopfhörer-Ausgang des Telefons hängen.

Mit dem Potentiometer wählt man den Sender aus – es werden der Einfachheit halber via WLAN vorgegebene Web-Radios empfangen. Die grüne LED zeigt einen gefundenen Sender an. Programmiert wurde die Sache mit Arduino und Processing – die Software läuft am Mobiltelefon selbst.

PS.: Das Video wurde mit einer 5D MkII und den CineSkates von Cinetics gefilmt (siehe auch hier).

 

18.11.2011 | 4 Kommentare »

CineSkates

Gestern habe ich meine Cineskates von Cinetics bekommen und gleich ein kurzes Testvideo erstellt:

Erstes Fazit: Sehr nett! Es braucht etwas Übung, bis die flexiblen Füße ideal auf die gewünschte Bahn eingestellt sind. um eine gleichmäßige Bewegung zu erreichen (ohne Wippen der Kamera), sollte man bei der Kamera (= schwerstes Element) anschieben/ziehen.

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz der CineSkates findet sich in diesem kurzen Video:

Weitere Videos und Erfahrungsberichte folgen in Kürze!

17.11.2011 | Keine Kommentare »

Mobiles Recording Case

Um zukünftig die komplette Band bei jeder Probe sauber aufnehmen (d.h. auf getrennten Kanälen) zu können, habe ich mein RME Fireface etwas erweitert und die ganze Geschichte zum leichteren Transport gleich in ein Case verpackt.

Als 8-Kanal Mic-Preamp inkl. AD-Wandler dient ein Octopre Dynamic MkII von Focusrite, der mittels ADAT mit dem Fireface verbunden ist. Da hier die Eingänge hinten sind (was auf die Dauer nervig sein kann), habe ich mittels Rackblende und selbst gelöteten Buchsen/Kabeln/Steckern die Eingänge nach vorne verlegt. Gleiches gilt für die Ein- und Ausgänge am Fireface – diese sind mit der Patchbay verbunden. Praktischerweise gibt es sogar eine Buchse für Firewire – diese ist hinten mit dem Fireface verbunden.

Als Kopfhörerverstärker bzw. -verteiler dient ein S-Phone von Samson. Damit lässt sich der Monitor-Mix für jeden Musiker besser regeln. Damit die 6 HE auch voll sind, gibts noch einen Stromverteiler oben drauf. So sieht das Ganze von innen aus (es fehlen noch ein paar Patchkabel):

Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach: Mikros anschließen, Mac anschließen, einschalten, fertig!

Zur Abnahme des Schlagzeugs wurde auch ein Satz Mikrophone angeschafft:

Dazu passend noch ein Koffer für Mikrofone und Kabel (mit vorgeschnittenem Schaumstoff zum selbst Konfigurieren).

Dazu gehören natürlich auch Mikrokabel. Da ich noch eine 100m (grüne!) Kabelrolle herumliegen hatte, wurden diese kurzerhand selbst gelötet. Die Ringe zur Farbkodierung kosten nur ein paar Cent, sind aber Gold wert!

Ein paar Making-Of Pics gibt es auf dchris.posterous.com.

Dem aufmerksamen Leser werden sich natürlich ein paar Fragen stellen:

  • Warum ist die Stromleiste mit Gaffa angeklebt?
    Rackwinkel vergessen…
  • Warum sind die XLR-Buchsen mit den allerhässlichsten Schrauben befestigt und nicht sauber vernietet?
    Nieten sind nicht meine Freunde, die Nietzange hasst mich.
  • Warum ein Rollen-Case?
    War gleich teuer wie die Version ohne Rollen. Und da es sauschwer ist, sind die Rollen sehr hilfreich beim Transport.
  • Warum sind alle Geräte nur einmal angeschraubt?
    Weil die Klangfarbe knausrig mit Rack-Schrauben umgeht (oder ich nicht nachgezählt hab, wieviele ich eigentlich brauche. Kommt noch :)

02.06.2011 | Ein Kommentar »

Rupert’s Kitchen Orchestra

In Berlin ist es ja fast unmöglich, eine U-Bahn-Fahrt ohne Musikbegleitung eines Musikanten zu absolvieren. Im Gegensatz zu Wien werden aber nicht nur eintönige Panflötenklänge und abgespielte Folklorestücke dargebracht, sondern es gibt eine Vielzahl an außerordentlich guten Musikern, die dort ihr Können zum Besten geben. Bands nutzen diese Möglichkeit (auch außerhalb der U-Bahn) auch oft, um Eigen-Promotion zu machen. So auch Rupert’s Kitchen Orchestra (auch auf Twitter, Facebook und Youtube) mitten auf einer Verkehrsinsel am Potzdamer Platz:

Rupert’s Kitchen Orchestra auf Vimeo.

13.03.2011 | Keine Kommentare »

Krisenkommunikation im Social Web

Ich durfte gestern im Rahmen des USECON Usability Clubs einen Gastvortrag zum Thema “Krisenkommunikation im Social Web” halten.



Den Vortrag kann man auch in Form eines Beitrags im aktuellen Travel 2.0 Guide der Österreich Werbung (gibt es auch für das iPad!) Werbung nachlesen:

04.03.2011 | Keine Kommentare »

World Blogging Forum Vienna 2010

Etwas verspätet ein Beitrag zum World Blogging Forum Vienna 2010, das am 13.11. in den Räumlichkeiten der A1 Telekom Austria stattgefunden hat. Ritchie hat sich bei der Organisation mächtig ins Zeug gelegt und eine Reihe äußerst interessanter Blogger aus verschiedenen Ländern eingeladen, die zu verschiedenen Themen vorgetragen und diskutiert haben.  Worum ging’s? Das wird in diesem Video erzählt:

Wer sich nicht durch alle 21 Videos kämpfen will, dem lege ich zumindest die Session von Matthias Lüfkens über “Twitter Diplomacy” ans Herz:

09.12.2010 | Keine Kommentare »

relaunched

manchen ist es vielleicht schon aufgefallen: dieser blog wurde einem design-relaunch unterzogen und dem design des photoblogs angepasst. die beruflichen referenzen sind jetzt ausgegliedert und auf einer eigenen seite zu finden: www.lendl.me (natürlich im gleichen design…man muss ja konsequent bleiben).

www.dchris.netwww.lendl.mewww.christianlendl.com

die umsetzung ist noch nicht ganz perfekt…wer also einen fehler findet, möge ihn als kommentar posten!

07.08.2010 | 2 Kommentare »

Reisen mit dem Mac Pro

Wer einen Urlaub oder eine Dienstreise nicht ohne seinen Mac Pro starten will, steht unweigerlich vor dem Problem des Transports. Second-Skins gibt es in dieser Größe eher selten, zudem sollte das Behältnis – gerade bei Flugreisen – auch dementsprechend robust sein. Also: ein Flightcase.

Im Zuge einer Reise nach England musste ich mir ein solches Behältnis zulegen, da die acht Prozessor-Kerne und 6GB RAM unbedingt notwendig waren (FullHD Videos unter Zeitdruck schneiden & rendern > Ergebnis siehe hier). Für den Mac Pro gibt es (zumindest in Österreich) keine fertigen Flightcases, daher blieb nur die Variante der Maßfertigung übrig. Mit den Außenmaßen des Mac Pros (L: 206cm, B: 475cm, H: 511cm) zum Hersteller der Wahl (bei mir war es die Klangfarbe, der Thomann kann das aber auch) gehen und ein Flightcase mit Griff und Butterfly-Verschlüssen verlangen (es gibt verschiedenste Außenbeschichtungen & Farben zur Auswahl). Kostenpunkt für meine Variante: € 199,-

Der Mac Pro passt – sofern genau gearbeitet wurde – genau hinein und ist durch die Holz/Schaumstoff-Kombination ideal vor äußeren Einwirkungen geschützt.

Wer per Flugzeug unterwegs ist, muss am Flughafen noch mit Kosten rechnen, da das kleine Baby mit Schutzhülle ca. 31kg wiegt (in meinem Fall mit vier Festplatten im Mac Pro). In meinem Fall waren es zwischen € o,- (Flughafen Wien; dank Charme-Offensive) und € 36,- (Flughafen Heathrow; charme-resistente britische Korrektheit). British Airways nimmt übrigens nur Gepäck bis 32kg mit. Natürlich habe ich das gewusst und vorher den Mac abgewogen, um sicher zu sein. NOT ;)

Beim Monitor wird die Sache schon einfacher, leichter und billiger. Hier habe ich ein fertiges Case genommen, das eigentlich für den Transport der Bodeneffektgeräte von Gitarristen gedacht ist: Warwick Rockcase.

Dies ist in drei verschiedenen Größen erhältlich, die mittlere Version ist perfekt für 23″ und 24″ Monitore. Einzige Bedingung: der Standfuß muss abnehmbar sein.

Eine Seite des Cases ist schon mit Noppen-Schaumstoff gepolstert, für die Seitenwände und die Rückwand geht man am besten ins Schaumstoffhaus (Tipp: Case mitnehmen erspart das Ausmessen!). Kosten: €90,- für das Case, €10,- für den Schaumstoff.

Beide Cases verfügen über Butterfly-Verschlüsse, die sich auch absperren lassen (wobei diese Schlösser nicht wirklich viel Widerstand leisten dürften, wenn ein Bösewicht wirklich beabsichtigt, zum Inhalt zu kommen). Ein Schloss (Vorhängeschloss + Metallklammer) kostet €6,-. Das Apple-Logo am Case (selbstaufgeklebt) sollte möglichst überklebt oder gar nicht erst angebracht werden – erhöht ja nur die Gefahr, dass das Case nie ankommt.

Fazit: Sehr brauchbare Behältnisse für Mac Pro und Monit0r, wennauch nicht ganz billig. Wer sich beim Flightcase für den Mac Pro in die Türen versenkbare Griffe montieren lässt, kann das Teil auch zu zweit tragen.

So sieht das Ganze übrigens am Flughafen aus.

03.08.2010 | Ein Kommentar »

neuer photoblog

seit letzter woche ist mein neuer photoblog online: www.christianlendl.com
photoblog
fragen/wünsche/anregungen/beschwerden jederzeit willkommen! wer will, kann den blog gleich abonnieren.
EDIT: Dieser Blog bleibt natürlich weiterhin bestehen!

18.05.2010 | Keine Kommentare »

lunaffair beim wukstock

ein paar impressionen von lunaffair am gestrigen wukstock:edition blue im wiener wuk:

28.03.2010 | Keine Kommentare »

comics für zwischendurch

als großer befürworter der prokrastination bin ich immer für neue inspirationen zur geistigen auflockerung zwischendurch zu haben. als wunderbarer helfer für den schmunzler (im besten fall auch lacher) eignen sich comics. folgend eine kleine auswahl an IMHO unterhaltsamen und dabei doch niveauvollen comic-websites, die regelmäßig (zumeist täglich) kurze strips veröffentlichen:

wulffmorgenthaler (direktlink zum feed)

xkcd (direktlink zum feed)

doghouse diaries (direktlink zum feed)

phd (direktlink zum feed)

weitere empfehlungen nehme ich gerne an – bitte als kommentar posten!

26.03.2010 | Keine Kommentare »

DIY-Mikrofonwürfel

bei fernsehanstalten sind bei interviews “gebrandete” (gibt’s da auch einen deutschen begriff?) mikrofone üblich:

nun wollte ich für mehrere interviews (im zuge eines projekts der öw) einen ebensolchen mikrofonwürfel für mein akg c1000s anschaffen. problem hierbei: bei einer geringen stückzahl (nämlich einem stück) ist die herstellung relativ teuer. laut angebot eines namhaften tontechnik-spezialisten mehrere hundert euro (für etwas kunst- und schaumstoff, wohlgemerkt). was denkt sich da der erfahrene heimwerker: des konns jo ned sein.

somit: selbermachen.

nach einer kleinen recherche habe ich alle komponenten gefunden. diese wären: ein led-würfel in passender größe, ein windschutz in zum firmenlogo passender farbe, ein für das mikrofon passender windschutz als “zwischenschicht” (da der farbige windschutz zu groß ist und nicht fest halten würde, siehe bild) und etwas schaumstoff für die innenverkleidung des würfels (erhältlich im schaumstoffhaus).

zunächst werden die beiden windschutzkappen ineinander gesteckt.

et voilà

zunächst wird der boden des würfels (=batteriefach) mit geeignetem werkzeug (zange, dremel, etc.) entfernt:

danach muss für das mikrofon ein loch geschnitten werden. hier empfiehlt sich ein dremel. anzeichnen. rausfräsen. fertig.

(ja, ich weiß: als absolvent einer HTL sollte man die fräsung sauberer hinbekommen…sieht man aber eh nicht)

der schaumstoff wird auf die würfelgröße zugeschnitten und in 2 hälften geteilt. in der mitte wird jeweils ein v-förmiger keil rausgeschnitten (diese ausnehmungen sind für das mikrofon gedacht).

die beiden hälften werden nun in den würfel gesteckt.

jetzt kann das mikrofon durchgesteckt und der windschutz aufgesteckt werden.

fertig! (fehlt nur noch das logo)

kosten: ca. 20 €

EDIT: das mikro in verwendung sieht man auf dem blog der österreich werbung.

07.03.2010 | 3 Kommentare »

are you serious, UPS?

vor kurzem kam ich von einem kurztrip nach berlin (großartiges konzert von david gray) mit verspätung nach hause und fand folgendes vor meiner haustür:

zur erklärung: ich war in freudiger erwartung einer lieferung von UPS. einmal zuvor ist die zustellung schon fehlgeschlagen. offensichtlich war der fahrer aus irgendeinem grund nicht gewillt, die pakete wieder mitzunehmen und ließ sie vor meiner tür stehen. dass die beiden pakete zusammen über €600 wert waren und aufgrund zweier arztpraxen in meinem wohnhaus reger (personen)verkehr herrscht, dürfte ihm wohl egal gewesen sein. noch in berlin habe ich via ups tracking bemerkt, dass jemand das paket für mich angenommen hat (“naja, vielleicht ein nachbar” denkt man sich da). nur komisch, dass es mit meinem namen unterschrieben wurde, wie der screenshot der tracking website beweist:

interessant, da ich zu der zeit gerade in berlin war. tags darauf dann die ups-hotline (das callcenter ist in deutschland – dem dialekt der bemühten agent-dame nach zu schließen) angerufen und (mehr oder weniger) freundlich mitgeteilt, dass die sache so nicht in ordnung ist und man der sache (im wiener office) nachgehen möge. 30min später der rückruf (diesmal mit wiener akzent) mit der info “danke für ihren hinweis. wir sind immer bemüht, unser service-level hoch zu halten. dieser vorfall ist nicht in unserem sinn. der fahrer – ein aushilfsfahrer – wurde entlassen.” (zitat aus dem gedächtnis, nicht wortwörtlich). interessant. ob dem auch so ist (entlassung…), sei dahingestellt.

auf meinen tweet zu diesem thema kam direkt eine antwort von UPS via twitter:

als jemand, der sich auch beruflich mit twitter & co beschäftigt, hat es mich schon mal gefreut, dass sich jemand meldet. ich hab dann kurz erklärt, was sache ist und folgende antwort erhalten:

mikeatups tweet 2

na bitte. ändert zwar nichts am geschehenen, aber ist erfreulich zu lesen. weiter so! daran können sich auch österreichische unternehmen ein beispiel nehmen (siehe helge’s blogbeitrag!). somit mein fazit: sog ma es woa nix.

(einen kleiner seitenhieb erspar ich mir jedoch nicht…auch andere leute haben probleme mit ups. oder hassen es sogar. warum? darum!)

14.02.2010 | Keine Kommentare »

audio recording für dslr-video

spontanerweise habe ich mich beim heutigen videocamp 2010 (und nochmal beim barcamp klagenfurt 2010) dazu entschlossen, einen beitrag zu den sessions über dslr-video zu leisten (aufzeichnung des live-streams, foto 1, foto 2). aber keinen folienunterstützten vortrag, sondern einen erfahrungsbericht (somit gibt’s auch keine folien). folgend alle links/beispiele/gadgets, die ich erwähnt habe:

die canon 5d mkII verfügt über ein auto-gain-control, d.h. der pegel wird automatisch an die lautstärke angepasst. dies kann überaus nervig sein (wenn sich zB die lautstärke oft ändert) und verhindert jegliche professionelle verwendung des ton-signals. abhilfe schafft eine spezielle firmware, die diesen umstand beseitigt und noch weitere praktische features bietet (zB full HD output am HDMI ausgang).

da das eingebaute mikrofon der 5d für a&f ist, emfpiehlt sich die verwendung eines externen mikrofons. ein empfehlenswertes mic wäre das rode videomic – hier ist mikrofon und entkoppelung gleich in einem (batterie ebenso). wer öfter interviews führt (oder sein mic auch für die abnahme seines schlagzeugs nutzen will), dem empfehle ich das c1000s aus dem österreichischen hause AKG. sehr vielseitig einsetzbar, kommt durch die einlegbare batterie auch ohne phantomspeisung aus. wie man am unteren bild sieht, besitze ich zwei davon. man möge raten, welches davon das neuere ist. soviel zu “qualität aus österreich”.

AKG C1000S neu und alt

zum direktanschluss an die 5d gibt’s spezielle (xlr-auf-miniklinke) kabel:

nachteil dieser variante: der pegel lässt sich nur über die kameraeinstellungen steuern. die bessere variante: ein gerät dazwischenschalten, mit dessen hilfe sich der pegel anpassen lässt. dies geht einerseits über einen field mixer (beispiel: sound device mix pre), welcher über drehregler die steuerung des pegels erlaubt und auch phantomspeisung bietet. (größere) versionen sind standard bei jeder professionellen produktion. leider doch relativ teuer. daher hab ich mich zum einsatz meines zoom h4 (empfohlen sei jedoch der nachfolger h4n; danke für den hinweis zu den nachteilen des “alten” h4 aus dem publikum!) entschlossen (dieses hatte ich schon zuvor). damit lassen sich 2 quellen (mikrofone oder line-signale) einerseits in sehr guter qualität aufnehmen und auch direkt über einen line-ausgang an die kamera leiten (dazu gibts phantomspeisung, limiter, compressor und wasweißichnoch)  und der ton über einen kopfhörer ausgang live monitoren (wichtig!!). ein backup (noch dazu in höherer qualität als das auf der kamera aufgezeichnete) des audio-signals schadet nie.

dazu sehr brauchbar sind kurze kabel (hier gibt’s keinen link, die beiden sind selbst gelötet…man hat ja sonst nichts vor an einem freitag abend). als richtmikrofon verwende ich das ntg-3 von rode. sehr brauchbar. entweder direkt andere kamera mit halterung (passend in den blitzschuh) oder windschutz/mikroangel.

zusammengesetzt schaut das ganze dann ungefähr so aus:

fehlt nur noch eine halterung, auf der kamera und field recorder montiert sind. dazu gibt’s ein eigenes posting, wenn der postmensch das nächste paket bringt *har har*.

als student lernt man ja, seine thesen immer mit quellen zu untermauern. so geht zB in diesem audio-vergleich das h4n als bestes device hervor. gute quellen für weiter hinweise sind die foren auf cinema5d. von speziell für die 5d gefertigten geräten zur audio-steuerung (zB dieses hier) halte ich nicht sehr viel. bis jetzt alle qualitativ nicht gut verarbeitet, meist teuer und in sachen audio-qualität nicht überragend. nachzulesen in diversen foren.

ps.: alle teile lassen sich statt bei thomann auch in der klangfarbe erwerben (sollte es hier einen preisunterschied geben, hilft zu 99% ein “aber beim thomann kostet es nur …“-hinweis). bis auf den sound device mixer, den gibt’s bei ton eichinger.

ps.: toller rückblick (mit fotos) zum videocamp von ritchie & eine fotogalerie von achim.

EDIT: folgend die beim Barcamp Klagenfurt erwähnten bzw. gezeigten seiten:

31.01.2010 | 2 Kommentare »

frechheit…verliert!

gestern folgendes auf meinem auto vorgefunden:

im ersten moment denkt man: verdammt, schon wieder ein strafzettel. auf den zweiten blick erkennt man jedoch die frechheit: ein strafbezettelter autofahrer hat den ausdruck des parksheriffs abgelöst und seine eigene version des strafmandats (lautend auf das nächstbeste auto…meines) handschriftlich ergänzt. leider hat sich der gute beim kennzeichen verschrieben (wie blöd kann man sein, beim abschreiben einen fehler zu machen) und noch dazu auf eine organstrafverfügung das wort anzeige geschrieben. ein kurzes telefonat mit der überaus freundlichen dame der MA6 hat mir bestätigt: gegen mich liegt nichts vor.

somit: viel spaß mit der anzeige (diesmal wirklich), die demjenigen (der sich des zettelchens entledigt hat) bald ins haus flattern wird. dreistigkeit zahlt sich eben nicht immer aus.

29.10.2009 | Ein Kommentar »