am samstag war das finale des 11. designpfades. nach einer fashion show der modebetriebe aus dem freihausviertel war barbara helfgott mit ihrer band rondo vienna on stage. wow.
praktischerweise hatte ich mein baby meine kamera mit. interessant, mal einen photographischen ausflug in die fashion-welt zu machen. das ergebnis findet sich wie immer auf meiner flickr-page.
Model am Laufsteg
nachdem die kamera auch filmen kann, hab ich ein paar sekunden des konzerts aufgenommen. man möge mir die unruhige haltung verzeihen, aber die 200mm brennweite verzeihen nicht die kleinste bewegung. dabei hatte ich zuvor extra ein gläschen sekt zwecks ruhigerer kameraführung…
als protest gegen die neue hausordnung des museumsquartiers haben sich gestern mehrere hundert demonstranten im museumsquartier eingefunden. singend (”if you want to sing out” von cat stevensyussuf islam) und zuprostend haben sie ihren unmut kundgetan. organisiert wurde das ganze über eine facebook gruppe. die betreiber haben aber schon vor der demo (oder was es auch immer war) zugesagt, dass es sich nur um ein großes mißverständnis handelt und es natürlich kein alkoholverbot gibt.
es ist soweit, die anmeldung zu digitalks09 ist offen. diesmal gehts um twitter bzw. microblogging im allgemeinen. als ambassador hab ich auch gleich einen “frischling” mit angemeldet. mal sehen, wie die geek-quote unter den teilnehmern diesmal ist.
dies is im übrigen mein erstes post via wordpress-app auf iphone. und mein letztes.
nachdem die absurde debatte über die sog. “killerspiele” nach dem tragischen ereignis von winnenden wieder aufgekommen ist, hat jana eine geniale initiative gestartet, mit der sie mir aus der seele spricht. millionen von gamern verbringen ihre freizeit mit computerspielen, in denen auf verschiedenstes geschossen wird. niemand wird zum killer, nur weil er den virtuellen abzug betätigt.
harald hat einen pool auf flickr erstellt, auf dem jeder seinen graphischen beitrag leisten kann. hier mein beitrag:
schlagzeuger haben es in urbanem gebiet ja bekanntlich eher schwer, was das ausüben ihrer leidenschaft angeht. so auch meine wenigkeit. grob betrachtet gibt es nur zwei möglichkeiten, ohne gröbere nachbarschaftsstreitigkeiten zu spielen: proberaum oder e-drums. ersteres ist meistens mit eine band verbunden (aber wer will schon NUR bei den proben hinterm schlagzeug sitzen) und meist in (mehr oder weniger) feuchten kellern, die wenig gemütlichkeit ausstrahlen und bei gemeinsamer benützung mit anderen combos meist eine hohe wahrscheinlichkeit besitzen, dass das eigene equipment mit der zeit füße bekommt und zu anderen bands wandert. zweiteres (also e-drums) sind teuer. es gibt natürlich die möglichkeit, beim allseits bekannten diskont-supermarkt hofer ein e-drumset um ca. € 300,- zu erwerben. über die qualität dieses überdimensionierten briefbeschwerers muss ich ja nicht weiter philosophieren. gute e-drumsets beginnen im vierstelligen euro-bereich, diejenigen mit einem spielgefühl, das annähernd an reale drumsets herankommt, sind unter € 3.000,- nicht zu haben.
bleibt noch die möglichkeit, das akustische drumset zu einem elektronischen umzubauen. auf das genaue setup werde ich demnächst noch eingehen, jetzt erstmal zu den heimwerkerischen vorbereitungen. durch den umbau auf e-drums ist das set zwar praktisch nicht lauter als eine akustische gitarre, aber die vibrationen lassen sich nicht ausschalten. so ist es leicht möglich, dass der darunter wohnende nachbar die schläge der bassdrum oder snare wie festes aufstampfen per fuß wahrnimmt. um dies zu verhindern, ist ein kleines “podest” sehr zu empfehlen, welches die schwingungen dämpft.
während der bauphase
hierzu habe ich einen rahmen aus holz gebaut (30×50mm kanthölzer), der auf zurechtgeschnittenen waschmaschinen-unterlagsgummis (was die vibrationen einer waschmaschine dämpft, funktioniert bei einem schlagzeug auch) liegt. darauf kommen mdf-platten (16 oder 19mm stark). dazwischen ist noch eine schicht von übriggebliebenem teppich-anti-rutsch-filz. ob das auch was bringt, bin ich mir nicht ganz so sicher, aber schaden tut’s auch nicht. auf die platten kommt dann ein teppich (möglichst dick). die ganze plattform ist 150×200cm groß.
fertiges podest mit drumset
wie man sieht, ist das drumset noch im orignalzustand und so nicht bespielbar (ohne sofortiges sturmläuten der übrigen hausbewohner). mehr zur elektronischen adaption gibt’s nächste woche.
kennt noch jemand david faustino? ja, genau…bud bundy bei der (mehr oder weniger) kult-serie “eine schrecklich nette familie“. nachdem er in den letzten jahren nicht sehr präsent war, ist er nun wieder vor der kamera.
nein, kein kinofilm.
nein, auch keine neue serie im fernsehen.
gemeinsam mit seinem habschi corin nemec (besser bekannt als parker lewis – der coole von der schule) macht er seit ein paar wochen eine internet-serie namens “star-ving“. hier der trailer, ein paar folgen gibts schon (jede woche kommt eine neue hinzu). praktischerweise wurde auch ein rss-feed inkludiert.
ich habe ja schon letztens über photoblogs geschrieben, aber diese website ist einfach unbeschreiblich. ein schöneres geschenk kann man seinem vater wahrscheinlich nicht machen.
bei googlemaps gibt es ja auch eine suchfunktion. diese hat mich gestern sehr überrascht, da bei der suche nach meiner adresse auf einmal folgendes darunter geschrieben stand:
nun gut, dachte meiner einer. vielleicht kam dieses ergebnis ja dadurch zustande, da ich mit meinem google account eingeloggt war. nix da. die suche nach meinem namen brachte folgendes ergebnis:
WTF? anscheinend hat google die daten von firmen (bzw. selbstständigen unternehmern in meinem falle) jetzt auch geocodiert. soll ich mich da freuen?
EDIT: warum ich in der kategorie “cafes” gelistet bin, weiß wohl nur google selbst. ich mag kaffee zwar liebend gern, aber öffentlich ausgeschenkt wird nix. vielleicht liegt’s daran, dass gegenüber eines ist? strange…
danc erklärt in einer genialen präsentation, warum es sich absolut nicht auszahlt, mehr als 40h in der woche zu arbeiten. als “brainworker” sogar nur 35.